In 125 Metern Höhe über dem Alex
Nervenkitzel und Adrenalin pur beim Base Flying.
Wie bin ich hier hingekommen? Was mache ich hier bloß? In was für einer vergnügungssüchtigen Gesellschaft lebe ich bloß, dass man SO etwas aus Spaß macht? Diese und andere Fragen schossen mir durch den Kopf, als ich in blanker Panik auf dem höchsten Hotel Berlins stand. Von dort oben, vom Dach des Park Inns –125 m über dem Alexanderplatz – wird bereits seit 2009 die Attraktion Base Flying angeboten.
Read on...Die Grünstadt Deutschlands
Grün ja grün ist alles, was ich seh…
Berlin ist eine Großstadt. Auch als Hauptstadt ist sie den meisten bekannt. Aber das ist noch nicht alles: Berlin ist auch eine Grünstadt! Mit dem ersten Frühlingserwachen ist es nicht mehr zu übersehen – es grünt und blüht an allen Ecken.
Für einen ausgiebigen Grünstadtbesuch sollten unbedingt mehrere Tage eingeplant werden, damit wenigstens die wichtigsten Grünstätten bepicknickt und begrillt werden können. Für intensives Radeln, Paddeln, Spazieren, Wandern und Abgrasen aller anderen urbanen Grünlichkeiten, die sich in Berlin so bieten, bleibt fast nur der Jahresurlaub.
Read on...Keine Nacht wie jede andere
Auf ein Tänzchen im Festsaal Kreuzberg
Freitagabend in Berlin. Mein Tanzbein zuckt schon…endlich mal wieder ausgehen, feiern, die Nacht zum Tag machen! Nach Berliner Uhr ist es dafür eigentlich noch viel zu früh – gerade mal neun. Trotzdem mache ich mich rechtzeitig auf den Weg.
Am Eingang zum Festsaal Kreuzberg hat sich schon eine kleine Schlange gebildet. Von drinnen tönt leise ‚Musike‘. Der Lackschuh vor mir wippt im Takt. Die Luft knistert. Irgendwas ist anders.
Read on...Nachschlag bitte!
Wo Berlin leckeres Essen zum fairen Preis serviert
Zugegeben – auf der Suche nach einer preiswerten Mahlzeit fällt es mir schwer, an den Berliner Straßen-Klassikern einfach vorbei zu gehen: Döner, Currywurst oder Bulette duften mir köstlich vom Imbiss an der Ecke entgegen. Heute steht mir der Sinn allerdings nach Abwechslung…
Read on...Das einzige Risiko ist, dass Du bleiben willst.
Zu Gast auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin
ITB Berlin 2012 ist, wo Männer Meer-Haar und Frauen Wüste-Fönwellen tragen. So zeigt es zumindest die aktuelle Plakat-Kampagne der weltweit größten Reisemesse. Am ersten Fachbesuchertag bin ich mit dabei. Meine Wahlfrisur wäre – um den Messe-Motiven treu zu bleiben – ein altenglisches Herrenhaus mit Rom-Asisi-Panorama als Schornstein. Vor dem ausladenden Eingangsportal funkelt goldener Sand, an den wiederum türkisfarbenes Wasser grenzt. Mit anderen Worten: Ich will zu den Ständen von Großbritannien, Dresden und Mauritius.
Read on...Warum ich Stunden auf einem Flughafen verbrachte...
…nur um dann doch in Berlin zu bleiben.
Schnellen Schrittes eilt der ältere Herr zum Boarding-Schalter. Schon von weitem wedelt er mit seiner Bordkarte. Als er den Schalter kurze Zeit später erreicht, fährt vor dem Fenster ein Flieger auf die Rollbahn. Die Dame am Schalter meint lachend: „Leider zu spät“ und nimmt das Ticket. Der vermeintliche Fluggast stimmt in das Lachen ein – noch herrscht Probebetrieb am neuen Berliner Flughafen BER.
Read on...Die Black Box bringt Licht ins Dunkel
Wo der Kalte Krieg (be)greifbar wird
Checkpoint Charlie, Gedenkstätte an der Berliner Mauer, Tränenpalast. Braucht Berlin wirklich noch eine Ausstellung über den Kalten Krieg? Das frage ich mich auf dem Weg zur Vorbesichtigung der Black Box - einer Ausstellung zu eben diesem Thema, die voraussichtlich Mitte des Jahres eröffnen wird.
Read on...Von Pong, Pac Man und Pixeln
Im Computerspielemuseum auf Zeitreise durch die digitale Kulturgeschichte
Sonntags spiele ich gerne „Monopoly“. Für ein paar schnelle Würfel bei „Mensch ärgere dich nicht“ und eine Partie „Scrabble“ bin ich eigentlich auch immer zu haben, oder wie wäre es mit „Mau Mau“? Einziges Problem ist der Mangel an Mitspielern: Als Reaktion auf meine Spielvorschläge ernte ich in der Regel nur ungläubige Blicke und schiefe Augenbrauen – der Retro-Trend für analoge Gesellschaftspiele ist in meinem Berliner Freundeskreis scheinbar noch nicht angekommen...
Read on...In Berlin gibt es nichts, was es nicht gibt
Beim Fish-Spa im Fußfetifisch werden Füße und Fische glücklich
Palermo, Buenos Aires Ich drücke mir die Nase an einem Ladenfenster platt und kann nicht glauben, was ich da sehe: Fisch isst Fuß! Da sitzen Touristen, halten ihre Füße in ein Becken und lassen sich von kleinen Fischen am Fuß rumknabbern. Das muss wohl eine dieser südamerikanische Eigenheiten sein. Wo sonst auf der Welt sollte es so etwas geben?
Read on...32 Marmor-Figurengruppen & eine Beton-Luise
Berlins verschwundene Denkmäler werden in der Zitadelle Spandau auf ihr Comeback vorbereitet
Königin Luise von Preußen wirkt ein wenig traurig. Wie sie da so steht, ihren Gemahl Friedrich Wilhelm III. im Rücken und den Alten Fritz zu ihrer Rechten, scheint es, als ahne sie etwas. Vielleicht ein nahendes Lebewohl. Denn die schöne, marmorne Statue wird das Proviantmagazin der Zitadelle Spandau bald verlassen und in den Berliner Tiergarten zurückkehren. Dort steht eine stark beschädigte Betonkopie, die dringend ausgetauscht werden muss. Luise nimmt diesen Platz ein, ihr verwittertes Double reist zum Wilhelm-Original nach Spandau.
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