12 schöne Aussichtspunkte in den Kiezen Die Berliner Bezirke von oben

Volkspark Humboldthain © visumate

Volkspark Humboldthain © visumate

 

Zwölf Berliner Bezirke, zwölf verschiedene Blickwinkel auf die Hauptstadt. Mal auf Baumkronen, mal auf Altbau-Dächer und irgendwie immer auf den Fernsehturm. Steigen Sie mit uns auf die höchsten Erhebungen im Kiez. Das Wichtigste: Schwindelfrei sollten Sie sein!

Glockenturm in Charlottenburg-Wilmersdorf

In Charlottenburg-Wilmersdorf steht der Glockenturm. Von hier oben schauen Sie auf das Olympiastadion, das Maifeld und die Waldbühne. Ein längerer Blick lohnt sich aber auch unten: Die Ausstellung „Geschichtsort Olympiagelände 1909 – 1936 – 2006“ informiert über die Olympischen Spiele 1936 und die Geschichte des Geländes.

Schrotkugelturm © visitBerlin, Foto: Arthur F. Selbach

Schrotkugelturm © visitBerlin, Foto: Arthur F. Selbach

Großer Bunkerberg in Friedrichshain-Kreuzberg

78 Meter ragt der Bunkerberg im Volkspark Friedrichshain in Höhe. Entweder schlendern Sie die verschlungenen Wege in Ruhe nach oben – oder Sie schließen sich den Joggern an, die sich mit Tempo hoch arbeiten. Belohnt werden Sie mit einer Aussicht auf den Park, den Prenzlauer Berg und Mitte – besonders schön im Abendrot.

Schrotkugelturm in Lichtenberg

Er ist das Wahrzeichen seines Kiezes: Der Schrotkugelturm ragt weithin sichtbar aus der Lichtenberger Viktoriastadt. Einst wurden hier Bleikugeln gegossen, die bei Jägern besonders beliebt waren. Heute können Sie den Turm im Rahmen einer Führung besichtigen.

Skywalk in Marzahn

Vom Dach eines Hochhauses in Marzahn führt eine Treppe, wenn man so will, ins Leere. Denn darunter liegen 70 Meter Luft bis zum Boden. Belohnt werden Mutige auf dem Skywalk Marzahn mit der Aussicht auf die Marzahner Promenade zu ihren Füßen, zum Fernsehturm und zum Brandenburger Umland.

Skywalk Marzahn © degewo, Foto: Catrin Bach

Skywalk Marzahn © degewo, Foto: Catrin Bach

Flakturm Humboldthain in Mitte

Die massiven Flaktürme wurden zu Beginn der 1940er Jahre in Berlin errichtet. Im Humboldthain haben Sie von oben einen perfekten Blick auf Park unter Ihnen und auf die Stadtteile Mitte und Wedding. Der Verein Berliner Unterwelten führt Sie sogar ins Innere der Bunkerruine.

Klunkerkranich © visumate

Klunkerkranich © visumate

Klunkerkranich in Neukölln

Den wohl entspanntesten Blick auf die Stadt genießen Sie in Neukölln, genauer: im Klunkerkranich. Zwischen Blumenkästen, zu DJ-Musik und mit kühlen Getränken in der Hand schauen Sie vom Dach der Neukölln Arcaden dem Sonnenuntergang entgegen.

Arkenberge in Pankow

Die höchsten Berge Berlins liegen in Pankow! Am Rand der Stadt erheben sich die Arkenberge ganze 120,7 Meter über dem Boden. Der Ausblick ist perfekt für Naturgenießer: Wälder, Felder und Seen liegen zu Ihren Füßen. Allerdings brauchen Sie noch etwas Geduld, denn die Pfade nach oben sind noch nicht geöffnet.

Zitadelle Spandau © visitberlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Zitadelle Spandau © visitberlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Freizeitpark Lübars in Reinickendorf

Der Freizeitpark Lübars ist schon von weitem an dem 85 Meter hohen Hügel zu erkennen, der in seinem Zentrum liegt. Auf ihm gibt es im Winter eine sehr beliebte 300 Meter lange Rodelbahn mit Flutlicht, zu allen anderen Jahreszeiten fliegen dort Drachen umher.

Juliusturm in Spandau

Er ist das älteste Bauwerk Berlins. 30 Meter ragt der Juliusturm der Zitadelle Spandau empor. 153 Stufen auf einer Wendeltreppe führen Sie nach oben und geben den Blick auf die Festungsanlage, den Grunewald und bis nach Tegel frei.

Blick auf Glienicker Brücke © iStock.com/typo-graphics

Blick auf Glienicker Brücke © iStock.com/typo-graphics

Glienicker Brücke in Steglitz-Zehlendorf

Die Glienicker Brücke führt über die Havel und verbindet den Stadtteil Wannsee mit Potsdam. Sie ist als Schauplatz des Kalten Krieges in die Geschichtsbücher eingegangen, denn mehrfach wurden hier gefangene Agenten des Warschauer Paktes gegen aufgeflogene westliche Spione ausgetauscht. Heute können Sie hier in Ruhe die Aussicht auf die Potsdamer Schlösserlandschaft genießen.

Ausblick vom Gasometer © visitBerlin, Foto: Sarah Lindemann

Ausblick vom Gasometer © visitBerlin, Foto: Sarah Lindemann

Gasometer in Tempelhof-Schöneberg

Ein wenig abenteuerlich ist der Aufstieg auf den Gasometer in Schöneberg schon. 420 Stufen führen zwischen den Stahlstreben nach oben. Der Blick zum Boden bleibt dabei immer frei. Der Bau wurde zwischen 1908 und 1910 errichtet und war zu diesem Zeitpunkt einer der drei größten Gasbehälter Europas. Die geführten Touren bringen Sie heute auf 78 Meter Höhe – besonders schön im Sonnenuntergang.

Müggelberge in Treptow-Köpenick

Zahlreiche Rad- und Wanderwege führen Sie um und auf die Müggelberge. Ihr Weg nach oben: abenteuerlich mit dem Mountainbike über die Sprungschanzen, entspannt mit dem Picknickkorb am Lagerfeuerplatz oder gemütlich über die romantischen Wurzelpfade, die sich unter alten Eichen entlang winden. Oben angekommen, schauen Sie mal auf den Müggelsee, mal auf den Flusslauf der Dahme.

Die Berliner Bezirke sind auch am Boden noch schön anzusehen. Mehr als 700 Tipps dazu finden Sie in unserer App Going Local Berlin.

 
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Über diesen Autor

Allyn Wetendorf

hat Herz und Heimat in Berlin, schon immer. Beine baumelnd sitzt sie am liebsten an der Rummelsburger Bucht und träumt von ihrem eigenen Hausboot. Mit dem schippert sie dann durch die Kanäle der Hauptstadt, hört Clubmusik vom Strand oder entdeckt einen verlassenen Vergnügungspark. Am Ende gibt es für sie nur den einen Hafen: Berlin.

 

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