Marzahn-Hellersdorf: Die Gärten der Welt in Berlin

Chinesischer Garten in den Gärten der Welt © Werner Haberecht

Chinesischer Garten in den Gärten der Welt © Werner Haberecht

 

Hier in Marzahn-Hellersdorf trifft zweckmäßiger Plattenbau auf romantische Windmühlenflügel. Hier blüht und gedeiht Asiens Gartenkultur in den Gärten der Welt.Nach nur 30 Minuten Fahrtzeit mit U- oder S-Bahn ab Stadtzentrum öffnen sich dem Besucher die Tore zu den Gärten der Welt. Der chinesische Garten des wiedergewonnenen Mondes ist der größte seiner Art in Europa. Die sanften, begrünten Hügel, die Stille, die original chinesische Teezeremonie im Teehaus, an keinem Ort in Berlin geht es so asiatisch zu. Der japanische Garten setzt auf die typisch minimalistische Kultur des japanischen Kaiserreichs. Hier ist nach den Regeln der Zen-Philosophie eine Gartenwelt entstanden, die die sinnliche Kraft des Wassers nutzt – mit Zierteichen, Wasserläufen und leisem Plätschern.

Der balinesische „Garten der drei Harmonien“ präsentiert einen Ausschnitt aus einem traditionellen indonesischen Wohnkomplex mit tropischer Pflanzenwelt. Einen interessanten Kontrast zur asiatischen Gartenwelt bildet der mittelalterliche Klostergarten. In seinem Wandelgang stößt der Besucher auf Bibelzitate und philosophische Weisheiten. 2015 werden die Gärten der Welt um einen Englischen Garten erweitert. Und im April 2017 kommt die Internationale Gartenausstellung IGA Berlin 2017 mit ihrem zentralen Standort in die Gärten der Welt und das angrenzende Wuhletal.

Und noch Insider-Tipp:

Der Berliner Balkon ist ein unbebauter Hang zwischen den Ortsteilen Mahlsdorf und Kaulsdorf. Als Ausläufer der Barnimer Feldmark ragt er wie ein Vorsprung nach Westen in die Landschaft. Bei klarer Sicht fällt der Blick von dieser Anhöhe aufs Urstromtal.

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Über diesen Autor

Susanne Schreiber

und Berlin verbindet eine gemeinsame Biographie über viele Jahre hinweg. Enge Kindheit zwischen grauen Mauern, durchtanzte Jugendjahre in Hinterhöfen und -kellern – und seit einigen Jahren entspannte Weltläufigkeit. Heimat heißt für sie zudem Herz mit Schnauze am Rand von Pankow. Auch wenn ihr die jahrelange Erfahrung sagt, dass es in Berlin eigentlich nichts gibt, was es nicht gibt, lässt sie sich immer wieder aufs Neue überraschen.

 

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