Top 11 Tipps für Berlin bei Regen

© visitBerlin, Foto: visumate

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Bedeckter Himmel? Das Barometer ist ins Bodenlose gefallen und das Regeradar steht auf rot? Kein Grund zur Verzweiflung, denn in Berlin gibt es kein schlechtes Wetter, höchstens unpassende Orte. Wir stellen Ihnen die schönsten Orte für einen Regentag in der Hauptstadt vor.

1. Ganz neu und magisch: Museum Magicum und Spy Museum

Wer nach einem Regen oder Hochdruckzauber sucht, wird vielleicht in der Großen Hamburger Straße 17 fündig. Dort hat das Museum Magicum Berlin seinen Standort und zeigt so ziemlich alles, was sich zwischen Abakadabra und Zaubertrank bewegt.

Ganz andere Geheimnisse gibt es im jüngst eröffneten Spy Museum zu lüften. Der Neuzugang unter Berlins Museen zeigt wunderbar kuriose Exponate aus der uralten Geschichte der Spionage. Multimedial werden so verdeckte Ermittlungen, abenteuerliche Agentengeschichten und aktuelle Geschehnisse rund um Whistleblower und Co, aufgedeckt.

Berlin Magic Museum, Große Hamburger Str. 17 (Mitte), tägl. 10-20 Uhr

Spy Museum Berlin, Leipziger Platz in 10117 Berlin (MItte), tägl. 10-20 Uhr

Berlin im Untergrund (c) Berliner Unterwelten e.V. Foto Dietmar Arnold

Berlin im Untergrund (c) Berliner Unterwelten e.V. Foto Dietmar Arnold

2. In den Untergrund gehen: Unterwelten
Wenn es oben zu nass ist, kann man einfach in die Berliner Unterwelten ausweichen. Am Bahnhof Gesundbrunnen befindet sich das Unterwelten-Museum, in historischen Luftschutzräumen des 2. Weltkriegs. Hier kann man auch weitere Untergrund-Führungen buchen: z.B. durch alte Flakbunker, Trümmerberge, U-Bahntunnel oder Brauerei-Keller.

Unterwelten, Brunnenstr. 105 (Mitte), tägl.

3. Auf dem Berg aber unterm Dach: Magic Mountain
Regen in den Bergen ist für Wanderer nicht schön – der Magic Mountain im Wedding ist dagegen bei jedem Wetter einen Besuch wert, vorausgesetzt man ist schwindelfrei. Hier dreht sich alles rund ums Thema Klettern. Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsstufen können erklommen werden, Anfänger unter Anleitung das kraxeln üben und sich nach getaner Arbeit ins Café zum Ausruhen setzten.

Magic Mountain Kletterhallen, Böttgerstr. 20-26 (Mitte), Mo, Mi, Fr 12-24 Uhr, Di/Do 10-24 Uhr, Sa/So 10-23 Uhr

4. Der Klassiker: Nofretete besuchen
Sie wird oft als „schönste Berlinerin“ beschrieben: Nofretete, die rund 3.000 Jahre alte Gattin des ägyptischen Pharaos Echnaton, deren Konterfei auf der Museumsinsel steht. Ein Regentag ist die beste Gelegenheit, um sich selbst davon zu überzeugen. Die Büste ist in einem der interessantesten Museumsbauten Berlins, im Neuen Museum, ausgestellt, das eigentlich selbst so etwas wie ein Ausstellungsstück ist.

Neues Museum, Bodestr. 3 (Mitte), Fr-Mi 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr

BIKINI Berlin (c) Bikini Berlin

BIKINI Berlin (c) Bikini Berlin

5. Shoppen im Bikini
Shopping geht immer. Besonders das Bikini Berlin ist ein Erlebnis. Warum? Hier gibt es ein originelles Shop-Konzept, Sachen aus Berlin und eine Galerie mit wechselnden Kunstausstellungen und Installationen. Anschließend geht man in die Monkey Bar oder ins Neni-Restaurant auf dem Dach des 25hours Hotels und schaut den Regentropfen nach, die an den Panoramascheiben herunterlaufen

Bikini Berlin, Budapester Str. 42-50 (Charlottenburg), Mo-Sa 10-20 Uhr

6. Schokolade!
Trübe draußen oder drinnen? Schokolade hilft garantiert! Fans gehen gerne zu Fassbender & Rausch am Gendarmenmarkt. Hier gibt es sogar Reichstag und Brandenburger Tor in Schokolade gegossen. Das Schokoladencafé ist eine einzige Verheißung – vom Mandel-Nuss-Karamell-Törtchen bis zur Trinkschokolade mit Chili-Essenz und Milchschaum.

Fassbender & Rausch, Charlottenstr. 60 (Mitte), Mo-sa 10-20 Uhr, So 11-20 Uhr

7. Keramik selber bemalen

Wenn es draußen stürmt und regnet greift man gerne zu einem wohlig warmen Heißgetränk. Es gibt aber einen Ort, an dem man nicht nur eine schöne Tasse Kaffee trinken, sondern gleichzeitig eine eigene Tasse bemalen kann. Zauberhafte Gemütlichkeit versprühen die Filialen von Paint your Style, in denen es möglich ist, Keramik ganz leicht selber zu bemalen. Und versprochen: Auch vermeintliche Malmuffel entdecken hier ihre kreative Seite, denn mit tollen Techniken und einfachen Anleitungen ist für Tricks und Tipps beim Anmalen gesorgt.

© visitBerlin, Foto: Paint your Style

© visitBerlin, Foto: Paint your Style, Grygier

Paint your Style, (Charlottenburg/ Friedrichshain/ Kreuzberg/ Prenzlauer Berg/ Potsdam), Mo-Sa 12-21 Uhr. Im Novermber und Dezember: Mo-Fr 12 bis 21 Uhr, Sa-So 11 bis 21 Uhr

8. Baden gehen: Liquidrom oder Vabali
Wer Ruhe, Entspannung und Erlebnis sucht, ist im Liquidrom in der Nähe vom Anhalter Bahnhof richtig. Dort erwartet Besucher so etwas wie ein flüssiger Konzertsaal mit Schwebebecken, warmem Salzwasserpool und Unterwasser-Musik. Wer das trübe Regenwetter noch ein wenig mehr vergessen möchte, kann nach Bali gehen, oder besser gesagt, ins Vabali. Auf 20.000 Quadratmetern taucht man in eine fernöstliche Welt, wo exotische Düfte, tropische Pflanzen und edle Architektur ein Gefühl von heimeliger Ferne versprühen

Liquidrom, Möckernstr. 10 (Kreuzberg), So-Do 10-24 Uhr, Fr/Sa 10-1 Uhr

Vabali, Seydlitzstr. 6 (Tiergarten), tägl. 10.00 – 24.00 Uhr

Kaffee aus Berlin (c) Markthalle Neun GmbH

Kaffee aus Berlin (c) Markthalle Neun GmbH

9. Richtig guten Kaffee testen
Kaffee pur, handgefiltert, alt bewährt: In Berlin gibt es einige Cafés, die das Kaffeekochen zur Kunst erhoben haben, mit Aromen und Bohnen experimentieren – alles mit dem Ziel Geschmacksnuancen, wie Toffee oder „black fruits“ gebührend zur Geltung zu bringen. Regenwetter ist die Gelegenheit, den Berliner Slow-Coffee-Trend auszuprobieren.

10. Ein Regenschirm-Geschäft besuchen
Wer sich vom schlechten Wetter nicht abhalten lassen möchte, der sollte sich einen Schirm besorgen. Aber einen richtigen Schirm – in einem richtigen Schirmgeschäft. Eines der letzten Schirmgeschäfte in Berlin befindet sich im Wedding in der Transvaalstraße und heißt passender Weise Der Schirmmacher.

Der Schirmmacher, Transvaalstr. 46 (Mitte), Mo-Do 10-18 Uhr

11. Den Wolken ein Stück näher – auf dem Fernsehturm
Wer über den Dingen stehen möchte, sollte hoch hinaus. Das gilt natürlich auch bei schlechtem Wetter. Das höchste der Gefühle in Berlin liegt so gesehen auf der Höhe von 207 Metern – nämlich im Restaurant Sphere des Fernsehturms. Dort kann man Kaffee trinken, essen und sich die Stadt aus der 360°-Perspektive anschauen.

Fernsehturm,  Panoramastr. 1 a (Mitte), tägl. 9-24 Uhr

Fernsehturm und Berlin Panorama (c) Scholvien

Fernsehturm und Berlin Panorama (c) Scholvien

 
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Über diesen Autor

Susanne Schreiber

und Berlin verbindet eine gemeinsame Biographie über viele Jahre hinweg. Enge Kindheit zwischen grauen Mauern, durchtanzte Jugendjahre in Hinterhöfen und -kellern – und seit einigen Jahren entspannte Weltläufigkeit. Heimat heißt für sie zudem Herz mit Schnauze am Rand von Pankow. Auch wenn ihr die jahrelange Erfahrung sagt, dass es in Berlin eigentlich nichts gibt, was es nicht gibt, lässt sie sich immer wieder aufs Neue überraschen.

 

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Kommentare

  • Veronika HarzAntworten

    bitte geben Sie doch immer an, ob das Ziel für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Das wäre ausgesprochen hilfreich! Z.B. Fernsehturm?

     
    25/10/2014 | 9:22
    • AnnaAntworten

      Liebe Veronika,

      vielen Dank für den Hinweis. Vielleicht wirfst du auch mal einen Blick auf unserer Seite www.visitberlin.de/de/barrierefrei. Dort haben wir u.a. eine Liste mit barrierefreien Veranstaltungen zusammengestellt. Angaben zur Barrierefreiheit im Fernsehturm findest du unter den Sicherheitshinweisen auf der Seite tv-turm.de.

      Viele Grüße
      Anna

       
      28/10/2014 | 10:30