11 Gründe, sich auf den Herbst in Berlin zu freuen

11 gründe sich auf den Herbst in Berlin zu freuen

Herbst in Berlin © Wolfgang Scholvien

 

Heute früh habe ich es gesehen: das erste gelbe Blatt am Baum vor meinem Fenster! Und der Kalender zeigt noch September. Bald ist Herbstanfang! Eigentlich schön –  denn es gibt einige gute Gründe, sich richtig auf den Herbst in Berlin zu freuen.

1. Das große Rascheln – Herbstspaziergänge und Fotografie

Wenn in den rund 2.500 Berliner-Parks ein Teppich aus rotem und gelbem Laub ausliegt, wenn am Landwehrkanal die Blätter auf dem Wasser tanzen und der Grunewald nach Pilzen duftet, dann ist die schönste Zeit gekommen für einen Spaziergang durch die Herbststadt Berlin.

© visitberlin, Foto: Wolfgang Scholvien

© visitberlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Übrigens: Passend zum Europäische Monat der Fotografie im Oktober lohnt es sich das goldene Herbstlicht bei euren Spaziergängen für eine schöne Fototour zu nutzen. Tipps zu tollen Fotospots in Berlin findet ihr hier.

Ihr habt keine Zeit für ausgiebige Spaziergänge und wollt nur schnell zu eurem Fotospot? Dann schaut euch an wie man am besten von A nach B kommt in Berlin.

2. Eine kunterbunte Show erleben

Der Sommer bietet viele tolle Möglichkeiten schöne Abende außerhaus zu verbringen. Doch auch den Berliner Herbst darf man nicht unterschätzen, denn pünktlich zum Herbstbeginn am 22. September feiert „THE ONE Grand Show“, die neue Inszenierung des Friedrichstadt-Palasts, Premiere. Die Kostüme wurden eigens von Jean Paul Gaultier entworfen. Was gibt es schöneres, als sich an einem kühlen Abend von mehr als 100 Künstlern einheizen zu lassen.

3. Mit den Drachen auf dem Tempelhofer Feld tanzen

Herbstzeit ist Drachenzeit. Höchste Zeit, um zarte zusammengefaltete Wesen vom Schrank zu holen, selbstgebastelte Monster einzupacken oder noch schnell ein Flugobjekt zu besorgen. Auf den Rollbahnen des ehemaligen Flughafens Tempelhof herrschen im Herbst die besten Bedingungen, um die Drachen an der Leine auszuführen. Noch mehr Tipps rund um die bunten Himmelsflieger findet ihr in unseren Top 11 Hotspots – Drachensteigen in Berlin.

Festival of Lights ©berlin-lights.com, Foto: Verworner

Festival of Lights ©berlin-lights.com, Foto: Verworner

4. Es werde Licht – die Festivals der Scheinwerfer

Es hat auch gute Seiten, wenn die Tage kürzer werden: die Nächte werden so nämlich länger. Das kann man bei den beiden Lichterfestivals – dem Festival of Lights und Berlin leuchtet vom 7. bis zum 16. Oktober so richtig auskosten. Scheinwerfer, Lampen und bunte Lichtinstallationen an bekannten und unbekannten Sehenswürdigkeiten tauchen die Stadt in magisch-buntes Licht.

 

5. Auf dem Mauerstreifen radeln

An sonnigen Herbsttagen ist eine Radtour genau das richtige. Im Hinblick auf die historischen Ereignisse vor 27 Jahren bietet sich der Mauerradweg entlang des ehemaligen Todesstreifens an. Je nach Abschnitt geht es mitten durch die Stadt oder durchs Grüne. Wie sich die Stadt verändert hat, kann man hier an jedem Wegkilometer ablesen.

6. Herbst und  Wintersachen shoppen gehen

Kuschlig warme Pullover, Zwiebellook, diese angesagten Trenchcoats und langen Mäntel, die mich vor dem Herbstwind, der durch die Straßen der Hauptstadt weht, schützen – endlich habe ich wieder einen triftigen Grund shoppen zu gehen!

7. Das Licht auch mal auslassen – im Dunkelrestaurant

Das Auge isst mit, sagt man so schön. Aber in den beiden Berliner Dunkelrestaurants kann man sich nur auf seinen Tast- und Geschmackssinn verlassen. Eingießen ohne hinzuschauen? Spaghetti-Essen mit den Fingern? Was für Eltern gruselig klingt, ist im Dunkelrestaurant ein besonderes Erlebnis.

8. Spannende Filme erleben

Und wann hast du das letzte Mal einen richtig guten Film gesehen? Während man im Sommer die Abende doch vornehmlich draußen verbringt, hat man im Herbst endlich wieder Zeit für einen Kinobesuch. Neben großen Multiplex- und alteingesessenen Großkinos bieten in Berlin viele kleine Filmsäle und Programmkinos Filme jenseits des Mainstreams an.

Adria Kino (c) visitBerlin, Fotograf: Melanie-Stutterich

Adria Kino (c) visitBerlin, Fotograf: Melanie-Stutterich

9. Da wo Wald ist, ist auch Pilz

Berlin ist eine der grünsten Metropolen Europas, neben den innerstädtischen  Parks und Gärten sind wir umringt von Wäldern. Das größte Waldgebiet ist der Grunewald gefolgt vom Spandauer Forst. Und Waldgebiet heißt Pilzgebiet. Also Körbe gezückt und Maronen, Steinpilze und Pfifferlinge gesucht. Wie der Fliegenpilz zu seinem Namen kam und noch viel mehr, erfährst du übrigens im Naturkundemuseum! Wer Zeit für einen weiteren Ausflug hat: hier gibt es ein paar Tipps zur Pilzsuche in Brandenburg.

10. Die Seele baumeln lassen und entspannen

Draußen regnet es und du bist schon ganz verspannt vom ständigen Schultern hochziehen? Zeit endlich mal wieder runterzukommen und sich zu entspannen. Die nasskalten Herbsttage eignen sich wunderbar für ein paar Stunden Erholung im Spa. Egal ob du einfach nur in der Wärme auf einer Liege eine gutes Buch liest, in der Sauna den Stress ausschwitzt oder bei einer Massage endlich mal wieder so richtig entspannst – Wellness tut dir sicher gut.

11 Gründe sich in Berlin auf den Herbst zu freuen

Café Petit Fleury © Pierre Adenis

11. Sich in aller Ruhe in ein Café setzen

Draußen wird es langsam kalt und ungemütlich? Was gibt es Schöneres, als es sich bei einer heißen Tasse Tee, Kakao oder Kaffee bequem zu machen? Hinter der Scheibe eines Straßencafés kann man in aller Ruhe und wohliger Wärme den Großstadtalltag an sich vorbei ziehen lassen. Wo es den besten Berliner Kaffee gibt, verraten wir übrigens hier.

PS: Die besten Angebote für einen Kurztrip nach Berlin findet ihr hier.
Ps.: Ihr

 
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Über diesen Autor

Susanne Schreiber

und Berlin verbindet eine gemeinsame Biographie über viele Jahre hinweg. Enge Kindheit zwischen grauen Mauern, durchtanzte Jugendjahre in Hinterhöfen und -kellern – und seit einigen Jahren entspannte Weltläufigkeit. Heimat heißt für sie zudem Herz mit Schnauze am Rand von Pankow. Auch wenn ihr die jahrelange Erfahrung sagt, dass es in Berlin eigentlich nichts gibt, was es nicht gibt, lässt sie sich immer wieder aufs Neue überraschen.

 

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Kommentare

  • FrederikeAntworten

    Wie wäre es statt "Über diesen Autor" mit "Über diese Autorin"? Susanne Schreiber scheint ja eindeutig weiblich zu sein.

     
    30/09/2014 | 15:32
    • SusanneAntworten

      Stimmt. Guter Hinweis, danke. 🙂

      Viele Grüße
      Susanne

       
      01/10/2014 | 14:05