Mondscheintipps

© Festival of Lights, Foto: Christian Kruppa

© Festival of Lights, Foto: Christian Kruppa

 

Im August regnet es auch in diesem Jahr wieder Sternschnuppen über Berlin. Bei dieser Gelegenheit lohnt es sich natürlich ganz besonders den Blick zum Firmament zu richten. Hier kommen unsere schönsten Tipps für die Nächte, in denen der Mond filmreif aufgeht und die goldnen Sternlein lieblich prangen.

1. Mondscheinlokale und Dachterrassen

© visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien

© visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Es gibt unzähligen Dachterrassen und Rooftop-Bars in Berlin. Hoch über den Dächern und schon fast in den Sternen kann man seinen Cocktail schlürfen und dem Himmel ganz nah sein. Wenn es einem zu kalt ist um nachts im Mondesschein zu sitzen kann man eines der Lokale besuchen in welchen der Mond das ganze Jahr lang auf dem Programm steht. Das Blaumond in Kreuzberg ist so ein Ort. Im hektischen Trubel der Großstadt lädt das Café zur Ruhe und zum Verweilen ein. Im Restaurant zum Mond in der Köpenickerstraße gibt es feine regionale Küche und ausgewählte Weine im unprätentiösen Ambiente einer klassischen Berliner Eckkneipe. Der Norden Berlins ist das Zuhause von MyMoon Berlin. Hier lässt sich mit Shisha und Live Musik entspannt der Feierabend genießen

Rooftop-Bars und Dachterrassen für Berlin findet ihr hier

2. Wo die Wölfe heulen

Mit den Wölfen heulen und den Mond anbeten. Was nach Fantasie und wilder Ferne klingt ist die Realität um die Ecke. Was machen die Wölfe, wenn der Mond verschwindet? Diese und viele weitere Fragen kann man bei einer langen offenen Wolfsnacht im Wildpark Schorfheide stellen, welcher geführte Wanderungen und Erlebnisse anbietet, sodass man den Tieren, die den Mond anheulen, ganz nahe kommen kann.

Wildpark Schorfheide bei Groß Schönebeck

3. Sternwarten

Den Mann im Mond durchs Fernrohr beobachten funktioniert  am besten mit einem riesigen Teleskop. Das Archenholdsche Riesenfernrohr ist das längste Linsenfernrohr der Erde – und befindet sich in Berlin. Genauer gesagt kann man es in der Archenhold Sternenwarte im Treptower Park besichtigen. Dort gibt es auch diesen Freitag wieder eine Extra Sternstunde für Nachtschwärmer.

Ein besonderes Schmankerl erwartet Hobbyastronomen am Samstagabend im Park am Gleisdreieck: Hier findet passend zum Auguststernenhimmel wieder die Lange Nacht der Astronomie statt. 30 Teleskope waren im letzen Jahr am Start und ermöglichten einzigartige Einblicke in den Sternenhimmel über Berlin. Dazu gibt es Bastelaktionen, Wasserraketen und einen Malwettbewerb.

© visitBerlin, Wolfgang Scholvien

© visitBerlin, Wolfgang Scholvien

Aber auch sonst lohnt es sich immer eine von Berlins tollen Sternenwarten zu besuchen. Hier kann man sich über unser Sonnensystem schlau machen und in die Jahrmilliarden alte Geschichte unseres Universums eintauchen. Und natürlich den Mann im Mond beobachten.

4. Sternenpark in Brandenburg

Wahre Sternenfans kommen in Gülpe auf ihre Kosten. Das Paradies für Sternegucker befindet sich nur 90 km von Berlin entfernt und bietet beste Voraussetzungen um den Sternen ganz nah zu sein. Denn hier, an einem der dunkelsten Ort Deutschlands, kann man die Milchstraße mit bloßem Auge erkennen. Als offizieller Sternenpark lockt das verwunschene Land Mondsüchtige und andere Himmelsbeobachter und wer weiß, vielleicht ist man dem Mond in Gülpe ja tatsächlich ein ganzes Stück näher und man stimmt sogar spontan eine Ode an den Mond an.

Mehr Infos zum Sternenpark Gülpe

5. Der Garten des wiedergewonnenen Mondes

Der Mond hat in Berlin seinen eigenen Garten. Finden wir gut und wir überlegen, ihm einen Besuch abzustatten. Denn erstens ist ein Ausflug in die Gärten der Welt immer empfehlenswert und zweitens findet hier jedes Jahr das traditionelle Mondfest statt. Die alte chinesische Tradition wird mit Drachentänzen, einer funkelnden Laternenparade und einem Feuerwerk begangen. Auf dem Speiseplan steht Mondkuchen und im Wetterbericht hoffentlich ein sternenklarer Himmel.

Mondfest und Garten des wiedergewonnen Mondes in den Gärten der Welt

 

 
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Über diesen Autor

Maxi-Lena Schuleit

Kentucky, Paris, Lissabon. Das sind nur einige Stationen auf der Reise der Weltenbummlerin. Doch nur eine Stadt konnte ihr Herz erobern und festhalten - und das ist natürlich Berlin. Denn nirgendwo sonst kann man so schön mit dem Fahrrad in der Abendsonne am Kanal entlang brausen oder auf der Schaukel über die Häuserdächer am Mauerpark schwingen. Mit offenen Augen die Stadt erkunden -  Das ist auch ihre Mission für den Blog.

 

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Kommentare

  • Cafe MyMoonAntworten

    toller Artikel :))

     
    12/11/2015 | 11:20