Top 11 Ungewöhnliche Läden in Berlin Eine Plüschwurst und drei Kilo Hemden bitte!

Die Imaginäre Manufaktur © USE Union Sozialer Einrichtungen

Die Imaginäre Manufaktur © USE Union Sozialer Einrichtungen

 

Shoppen mal anders! In Berlin gibt es ungewöhnliche, einzigartige und schräge Läden zu entdecken. Ob Urban Design, wunderschöne Knöpfe, Trödel oder plüschige Wurst. Hier kommen unsere Shopping-Tipps der etwas anderen Art:

1. Die Imaginäre Manufaktur

In der antiken Regalwand von 1889, die unter Denkmalschutz steht, finden sich handgefertigte Produkte wie Rasierpinsel, Holzspielzeug oder Notizhefte. Sie wurden von behinderten und nicht behinderten Menschen zusammen hergestellt und werden hier in der Imaginären Manufaktur zum Verkauf angeboten. Zum Geschäft in der Oranienstraße gehört auch eine hauseigene Patisserie, in der man nach dem Stöbern einen Kaffee genießt. – Allyn

Die Imaginäre Manufaktur, Oranienstraße 26, Berlin-Kreuzberg

2. Perlenbar

Perlen wie Sand am Meer: In den Kästen der Perlenbar funkeln und glitzern Schmucksteine in allen Farben und Formen. Wer seinen Schmuck selber basteln möchte, findet hier die perfekte Ausstattung – und hilfreiche Tipps gibt es außerdem. – Kristin
Perlenbar, Uhlandstraße 156, Wilmersdorf

3. Aufschnitt Berlin

Heute mache ich es mir auf einer Bierwurst bequem! Oder auf einer Hähnchenkeule. Oder auf einer Pfeffer-Netzsalamie. Was komisch klingt, wird im Laden von Aufschnitt Berlin flauschige Realität: Hier gibt es Sitz-, Nacken- oder Stillkissen in Fleisch- und Wurstoptik. Mit dem Zungenrucksack, der Bockwurstkette oder dem Ansteckwürstchen gibt es die Aufschnitt-Designs auch als Schmuckstück für unterwegs. – Allyn

Auffschnitt © visitBerlin, Schuleit

Auffschnitt © visitBerlin, Schuleit

4. Urban-Industrial

Wahre Einrichtungs-Unikate kann man im Urban Industrial finden. Hier werden echte Fundstücke und ausrangierte Industriewaren wieder aufgemöbelt. Neben coolen Lampen, die an schweren Ketten hängen, gibt es eiserne Büroschränke, ausgemusterte Bahnhofsuhren, hölzerne Schulbänke, alte Spinds, ehemalige Anzeigetafeln oder beschlagene Truhen. Der Laden befindet sich beim Möhrchenpark am Ufer der Spree, wo noch der Spirit der legendären Bar 25 weht. – Maxi

UT Urban Industrial Berlin, Holzmarktstraße 19-23, Friedrichshain

5. Knopf & Schnalle

In stilvollen Vitrinen liegen Kurzwaren wie Schnallen, Borten und Zierleisten, Stoffblumen für eifrige Näherinnen bereit. Das Herzstück ist die Wand voller Knöpfe, große und kleine Knöpfe, aus zartem Perlmutt, aus glitzerndem Straß, buntem Plastik oder edlem Horn, Leder oder Holz. – Kristin

Knopf & Schnalle, Uhlandstraße 56, Wilmersdorf

6. Die Fachfrau

Berlin ist berühmt für seine tollen und kreativen Kunst- und Trödelmärkte. Und der Trend zum Stöbern und Recyceln zieht sich bis in die Läden hinein: Bei der Fachfrau gibt es zum Beispiel Fächer, die man mieten und zum Ausstellen & Verkaufen seiner Trödel- oder Kunstware benutzen kann. Jedes einzelne Fach wird somit zur Wundertüte vollgestopft mit Illustrationen, Büchern, selbstgenähten Kreationen, Fotografien, Hüten, Kinderspielzeug und vielen anderen Schätzen – der ideale Ort, um ein besonderes Geschenk zu finden! – Maxi

Die Fachfrau, Bötzowstr. 37 10407 Prenzlauer Berg

7. Pick n Weigh – Kilo Store

Im PICKnWEIGHT Vintage Store funktioniert das Shoppen wie beim Gemüsekauf auf dem Markt- hier wird nach Kilopreisen verkauft. Fernab von altbekannten 08/15 Verkaufsstrategien bietet PICKnWEIGHT ein buntes Angebot an Kleidungsstücken und Accessoires aus den vergangenen Jahrzehnten. Der Laden gehört zur Kleidermarkt-Familie. Diese existiert bereits seit 1989 und gilt inzwischen mit ihren insgesamt acht Filialen in Hamburg, Berlin und München als größter und bester Vintage- und Second-Hand-Anbieter Deutschlands. Ein Besuch der Filialen in Berlin lohnt sich also! – Elisabeth

Pick’n’Weight, Alte Schönhauser Straße 30, Mitte

8. Hallesches Haus

Wer auf der Suche nach Trendschätzen, stilvollen Deko-Ideen und kreativer Inspiration ist, der kann im Halleschen Haus fündig werden. Im Repertoire des General Stores befinden sich so ausgefallene Sachen wie goldglitzernde Schalen zum selber falten, eine stylische Gießkanne, ausgesuchte Prints, einzigartige Designerlampen und vieles mehr. Essen kann man im Halleschen Haus übrigens auch. – Maxi

Hallesches Haus, Tempelhofer Ufer 1, Kreuzberg

Hallesches Haus © visitBerlin

Hallesches Haus © visitBerlin

9. Happy Shop

Richtig happy werden Shopahlics und Fashionistas im knallbunten Happy Shop in der Torstraße. Hier schweben ausgefallene Designer – und Trendstücke an bewegbaren Kleiderstangen durch die minimalistisch eingerichteten meterhohen Verkaufsräume. Außerdem erwartet die Kunden eine ausführliche und individuelle Beratung. Stilistisch trifft im Happy Shop ein abenteuerlicher Mix aus skandinavischen Oversize, 90er Regenbogenfarben und zartrosa Pariser Chic aufeinander- frei nach der Regel: Alles ist erlaubt, Hauptsache es macht happy! – Maxi

Happy Shop, Torstraße 67, Mitte

10. Captn Crop

Capt Crop © visitBerlin Melanie Stutterich

Capt Crop © visitBerlin Melanie Stutterich

Hut ab vor Moritz, dem Gründer von Captn Crop. Seit 2009 fertigt er in seinem Laden im Reuterkiez ausgefallene Hüte und Kopfschmuck. Wie in einem alten Fundus können seine Kunden zwischen den hölzernen Regalen stöbern. Das Beste: Captn Crop versteht sich auf’s Upcycling und nutzt Stoffe und Materialien vom ausrangierten Trödel seiner Nachbarn oder vom Flohmarkt. – Allyn

Captn Crop Hutmacherei, Reuterstraße 52, Berlin-Neukölln

11. Deko Behrendt

Vor Halloween stehen die Kunden hier Schlange, um das passende Kostüm zu finden – und Perücken, falsche Zähne, Masken, Schmuck und alle nur denkbaren und undenkbaren Accessoires. Im schlauchartigen Geschäft stapeln sich aber auch Dekoartikel für jede Art von Feier und für alle Gelegenheiten. Zu Ostern gibt es natürlich Oster-Tischdeko und das passende Osterhasenkostüm. – Kristin

Deko Behrendt, Hauptstaße 18, Schöneberg

PS: Berlin ist natürlich auch sonst ein Shoppingparadies mit unzähligen „normalen“ Trendshops, Malls und Traditionskaufhäusern. Hier geht’s zu einer Übersicht der Shoppingviertel in Berlin.

 
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Über diesen Autor

Maxi-Lena Schuleit

Kentucky, Paris, Lissabon. Das sind nur einige Stationen auf der Reise der Weltenbummlerin. Doch nur eine Stadt konnte ihr Herz erobern und festhalten - und das ist natürlich Berlin. Denn nirgendwo sonst kann man so schön mit dem Fahrrad in der Abendsonne am Kanal entlang brausen oder auf der Schaukel über die Häuserdächer am Mauerpark schwingen. Mit offenen Augen die Stadt erkunden -  Das ist auch ihre Mission für den Blog.

 

Ihre Meinung zu Top 11 Ungewöhnliche Läden in Berlin

Kommentare

  • Michael BockAntworten

    Viele tolle Tipps für aussergewöhnliche Läden wurden gegeben...ich stehe schon in den Startlöchern um meine Highlights aus den Top 11 live aufzusuchen 🙂

     
    10/04/2016 | 9:25