Rund um die Alte und Neue Schönhauser Straße in Mitte

Design und Souvenier Shop, Alte Schöšnhauser Strasse c Philip Koschel

Design und Souvenier Shop, Alte Schöšnhauser Strasse c Philip Koschel

 

„Kiez“ steht in Berlin für das Viertel, in dem man sich zu Hause fühlt. Die offizielle Verwaltungseinheit ist zwar der Bezirk, doch Berlins Vielfalt – vom Akazienkiez in Schöneberg bis zum Kaskelkiez in Lichtenberg – lässt sich am besten in den einzelnen Kiezen erfahren. Abseits bekannter Pfade lassen sich auch weniger bekannte Seiten der Hauptstadt entdecken: in kleinen Parks, Nebenstraßen oder Hinterhöfen.

Laufsteg im Trendkiez

Sicher, es gibt das KaDeWe und den Kurfürstendamm. Es gibt auch den Potsdamer Platz und die Friedrichstraße. Aber Szene-Shopper kommen vor allem im Kiez rund um die Alte und Neue Schönhauser Straße auf ihre Kosten.

Mädchenitaliener © visitBerlin, Foto: visumate

Mädchenitaliener © visitBerlin, Foto: visumate

Nach der Wende waren die Straßenzüge rund um den Hackeschen Markt ein Sanierungsfall. Die Häuser grau und heruntergekommen, dazwischen viele verwilderte, unbebaute Grundstücke. Aber dann ging alles schnell: Häuser wurden saniert, die Szene entdeckte den Kiez. Heute ist die Gegend um die Alte und Neue Schönhauser Straße ein In-Viertel der Hauptstadt. Der Szene-Mix, der sich an den Hackeschen Höfen etabliert hat, lockt zahlreiche Berliner und Besucher an. Hier finden sich Galerien neben Architekturbüros und Designer neben Bioläden. Auf den zwei Kilometern zwischen Hackeschem Markt und Torstraße gibt es Schuhe, Kosmetik, Taschen und Kleidung aller Art. Und dazwischen angesagte Restaurants wie das „Monsieur Vuong“ (vietnamesisch) oder den „Mädchenitaliener“ (italienisch-mediterran). Coole Geschäfte, coole Klientel, hier ist die Mitte richtig mittig.

PS: Hier findest du weitere spannende Kieztipps.

 
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Über diesen Autor

Susanne Schreiber

und Berlin verbindet eine gemeinsame Biographie über viele Jahre hinweg. Enge Kindheit zwischen grauen Mauern, durchtanzte Jugendjahre in Hinterhöfen und -kellern – und seit einigen Jahren entspannte Weltläufigkeit. Heimat heißt für sie zudem Herz mit Schnauze am Rand von Pankow. Auch wenn ihr die jahrelange Erfahrung sagt, dass es in Berlin eigentlich nichts gibt, was es nicht gibt, lässt sie sich immer wieder aufs Neue überraschen.

 

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